Wie versprochen gibt es nun einen kleinen Blogeintrag zur Bewegungsfotografie. Ich habe euch hier mal meine wichtigsten Tipps dafür zusammen gefasst. – der wichtigste Punkt: kurze Verschlusszeit 1/1000 und der kontinuierliche Autofokus (Nikon: AF-C, Canon: AI Servo) – Verwendet ein Telezoomobjekiv (empfehlenswerter Brennweitenbereich: 70 – 200 2.8) – Solange man noch etwas ungeübt bei Bewegungsaufnahmen ist, würde ich euch eine kleinere Blende von 3.5 – 4, um den Schärfebereich zu vergrößern, empfehlen. Das Fotografieren mit einer Offenblende von 2.8 erfordert viel mehr Übung und eine noch ruhigere Hand. Weiters würde ich euch für die ersten Versuche raten eher bei guten Lichtverhältnissen zu üben. So hat man leichter ein Erfolgserlebnis und verliert nicht gleich wieder die Lust an der Bewegungsfotografie, weil die Ergebnisse nicht stimmen. – Haltet euch und eure Kamera im Auslösemoment so still wie möglich -> Tipp: Beim Fotografieren von Bewegungsaufnahmen genauso wie beim Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen eine Position einnehmen, in der man am wenigsten verwackeln wird. Für Bewegungsaufnahmen lege ich mich am liebsten auf den Boden und stütze mich auf den Ellbogen ab. – Weiters würde ich euch auch bei sehr kleinen Hunden (Dackel etc.) empfehlen die Blende etwas zu schließen. – Macht euch mit dem Bewegungsablauf des Tieres vertraut, achtet beim Beobachten des Hundes welche Momente geeignet und welche eher unvorteilhaft sind – Generell sind die Phasen, wo der Hund sein Gewicht auf die Vorderbeine verlagert eher ungünstig – Bildstabilisator für Bewegungsaufnahmen ausschalten und Benutzung der Serienbildfunktion – Frontale Bewegungsaufnahmen stellen für den Autofokus immer eine besondere Herausforderung dar – deshalb lasst den Hund zum Üben in einem 45-Grad Winkel auf euch zu laufen – Setzt den Hund nicht zu weit von euch ab, drückt den Auslöser erst ganz durch sobald der Hund auch groß genug durch den Sucher zu sehen ist – Mitzoomen führt des Öfteren zu Fokusproblemen Den Geübteren unter euch kann ich nur empfehlen auch mal Bewegungsaufnahmen mit einem weinwinkeligeren Objektiv zu versuchen. Hier ist auf jeden Fall Geduld gefragt – das ist nicht ganz einfach, aber lohnt sich auf jeden Fall. Generell fotografiere ich Hunde in Bewegung fast ausschließlich mit dem Nikkor 70 – 200mm 2.8, nutze hier immer die Blende 2.8 und die 200mm um eine tolle Freistellung zu erzielen. Für meine eigenen Hunde nutze ich das Nikkor 85mm 1.4. Auch hier versuche ich immer mit einer ganz großen Blende zu fotografieren. In letzter Zeit ich habe ich mich auch öfters daran versucht die Bewegung mit dem 35mm oder 24mm einzufangen, ist etwas tricky aber man kann damit wirklich richtig tolle Perspektiven einfangen – irgendwie wirkt das Foto damit noch dynamischer. Ich hoffe der Blogeintrag hat euch gefallen. Und zum Abschluss gibt es hier noch ein paar Bewegungsbilder von mir.